Privates Kultur- und Geschichtsprojekt. Keine Verbindung zum Eigentümer von Schloss Ramholz.
Blick über die Parkwiese vom älteren Bau zum Historismusflügel von Schloss Ramholz

Park · Bereich 2 von 5

Pleasureground und Gärtnerei

Pleasureground nannte man seit Pückler die blühenden, intensiv gepflegten Partien unmittelbar am Haus. In Ramholz umfasst er die Schlossfreiheit, das Parterre und den alten Garten. Nach Dorn ist er die am stärksten gestaltete Fläche des Parks; 2006 war er gut gepflegt, wenn auch nicht mehr nach historischem Pflanzplan.

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Barocktreppe mit Hermes

erhalten

Von der Renaissancetreppe zieht sich eine Stützmauer mit einem kleinen Belvedere nach Osten zu einer zweiten, neobarocken Treppe mit Voluten. Sie verbindet den oberen Weg mit dem Parterre und endet an einem Hermes auf hohem Sockel, geschaffen von dem Würzburger Bildhauer Johann Martin von Wagner (1777-1858). Von Wagner stammen auch die Rokokofiguren auf den Postamenten der Treppe an der Schlossfreiheit. Die Mauer trägt Spaliere und einen kleinen Brunnen.

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Gärtnerei

verändert

Die ehemalige Gärtnerei versorgte Schloss und Park. Ihre Stützmauer war verglast, dahinter reiften Gemüse und frühes Obst. An einer Wegkreuzung am Eingang steht der Hutten-Pavillon.

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Historische Fliederhecke

erhalten

Eine alte Fliederhecke, wie sie in vielen Gärten dieser Zeit und schon in barocken Anlagen stand. Sie hatte eine Aufgabe: Sie beschattete die gläserne Mauer der Gärtnerei, damit Gemüse und Frühobst nicht in der direkten Sonne verbrannten.

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Hutten-Pavillon

restauriert

Ein barocker Gartenpavillon mit Rokoko-Stuckdecke, den Stumm vor der Jahrhundertwende in Würzburg kaufte und durch den Architekten Arnold Hartmann versetzen ließ. Hartmanns kolorierte Zeichnung nennt ihn den Gartenpavillon des einstigen Fürstbischofs von Hutten, erbaut von Neumann um 1725. Das passt zu Christoph Franz von Hutten, Fürstbischof von Würzburg von 1724 bis 1729, unter dem Balthasar Neumann Hofarchitekt war. Trifft die Zuordnung zu, holte Stumm ein Stück Hutten'scher Baukultur an den Stammsitz der Hutten. Der Förderkreis ließ den Pavillon sanieren, nachdem Risse, Setzungen und ein undichtes Dach die Decke gefährdet hatten.

Nummern nach dem Parkplan bei Hans Dorn 2006. Der Zustand ist der von 2006, nicht der heutige Augenschein.